Was uns im Kern antreibt, ist es, was uns bewegt – und was uns wachsen lässt.

Anika Preiser – Gestaltung & Entwicklung

Aufgewachsen in der bunten, sich stetig beschleunigenden Welt der 1990er und 2000er Jahre, zeigten sich schon früh meine lebendige Fantasie und meine Neugier für Zusammenhänge. Eine fruchtbare Grundlage für meine heutige Arbeit – in der Gestaltung von Kommunikation ebenso wie in der Begleitung von Entwicklungsprozessen.

Seit zwanzig Jahren arbeite ich als Designerin und Senior Art Direktorin in einer Kommunikationsagentur. Gestaltung bedeutet für mich dabei weit mehr als das Erschaffen ästhetischer Oberflächen. Es geht um Wirkung, Wahrnehmung und Atmosphäre – darum, wie Menschen Inhalte erleben und fühlen.

Parallel zu meiner gestalterischen Arbeit begleitet mich seit vielen Jahren eine andere Frage:

Was bewegt Menschen im Innersten? Und was hilft ihnen, sich (neu) zu orientieren, zu wachsen oder Veränderung zuzulassen?

Aus dieser Frage heraus begann ich mich intensiver mit zwischenmenschlichen Prozessen, Reflexion und persönlicher Entwicklung auseinanderzusetzen und mich zur Systemischen Beraterin und Therapeutin weiterzubilden.

Der Leitgedanke, der sich durch all meine Tätigkeiten zieht, ist dabei derselbe geblieben:

Ob in der Gestaltung visueller Kommunikation oder in der Begleitung von Menschen – Atmosphäre zu gestalten bedeutet für mich, Bedingungen zu schaffen, unter denen Menschen sich berührt, angesprochen oder zum Nachdenken eingeladen fühlen.

In meinen gestalterischen Projekten versuche ich daher stets, ein stimmiges Gesamtbild zu schaffen, das Emotionen anspricht und Menschen auf einer tieferen Ebene erreicht.

In der systemischen Beratung/Therapie wiederum geht es darum, einen Raum zu gestalten, in dem Reflexion, Bewusstsein, Orientierung und Entwicklung möglich werden.

Ich glaube daran, dass Entwicklung dort beginnt, wo Menschen sich sicher genug fühlen, innezuhalten, nachzudenken und neue Perspektiven zuzulassen.

Meine Arbeit verstehe ich daher als Einladung: zum Wahrnehmen, zum Reflektieren und zum Weiterdenken.

Und vielleicht auch dazu, Dinge nicht nur schöner, sondern in ihrer besten Version erlebbar zu machen.